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1987: WHO gibt zu, dass Pockenimpfung AIDS verursacht – WHO lässt weg, dass es den Virus förderte !

1987: WHO gibt zu, dass Pockenimpfung AIDS verursacht – WHO lässt weg, dass es den Virus förderte

Ein Bericht von 1972 (Bulletin, Ausgabe 47), der von der WHO herausgegeben wurde…bezieht sich darauf, dass es eines immunologischen Virus bedarf, der gezielt das menschliche T-Zellen-System zerstören würde und in Verbindung mit einem flächendeckenden Impfprogramm verbreitet wird, „um die Ergebnisse  zu überwachen“.

 

Dies stimmt exakt mit dem ausgedehnten Pocken-Impfprogramm in Zentralafrika überein, das dem Ausbruch von AIDS in Afrika, Amerika und andernorts vorangegangen war. Die ausschlaggebende Rolle beim Ausbruch von Aids bei Betroffenen spielt das T-Zellen-System des Körpers.

Auf http://www.thepetitionsite.com/1/a-universal-declaration-of-resistance-to-mandatory-vaccinations/

 

Nachfolgend beschreibt ein Artikel, wie die WHO versucht jenen gerecht zu werden, die die offensichtliche Verbindung zwischen der massiven Pockenimpf-Kampagne und dem Ausbruch von AIDS an allen Orten, wo sie stattfand, sahen und hinterfragten.

Bevor Sie den nachfolgenden Artikel über die WHO und die Pockenimpfung lesen, seien Sie sich der nachfolgenden sieben Fakten bewusst:

  1. Leute sahen plötzliche Ebola-Ausbrüche an allen Orten, wo die WHO (und UN, UNICEF sowie Ärzte ohne Grenzen) kurz zuvor in Westafrika Impfkampagnen durchgeführt hatten.
  2. Ebola ist eine durch den Menschen geschaffene Biowaffe, die im Besitz und patentiert von der US-Regierung und Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) ist.
  3. Die WHO plant nun auf Grundlage der Ebola-Ausbrüche, die sich gleichzeitig mit ihrer eigenen Impfkampagne ereigneten, verstärkte Impfkampagnen gegen Ebola mit ungetesteten Impfungen, die den Ebola-Virus (eine Biowaffe) enthalten wird, der Ebola und ein Massensterben verursachen kann.
  4. Die USA interessiert sich für Öl, Diamanten und Mineralien in Westafrika und wurde von den dort lebenden Menschen aufgehalten. Jedoch aufgrund des „Ebola-Notfalls“, wie die WHO angibt, nachdem es dortige WHO-Impfkampagnen gab und es zu Ebola-Ausbrüchen kam, befinden sich nun tausende Streitkräfte in Westafrika.
  5. Die USA und andere Länder, die der WHO angehören, waren ebenso am Mineralreichtum Zentralafrikas interessiert bevor es die WHO-Pockenimpf-Kampagne gab.
  6. Die Pharmaindustrie, die als Hitlers größter Befürworter galt und großes Interesse am Genozid hegte, wurde auch zum größten Unterstützer der WHO (deren Gründung unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg stattfand) und war involviert in den Mord von Millionen Menschen mittels Pockenimpfung. Gleichzeitig machte sie ein immenses Vermögen mit AIDS-Medikamenten und Forschungsförderungsmitteln und gab während der gesamten Zeit nicht preis, dass die WHO einen AIDS-artigen Virus gefordert hatte und zwar genau exakt bevor die Pharmaindustrie die Pockenimpfungen herstellte und AIDS unmittelbar danach ausbrach.
  7. Das Problem der WHO-Impfkampagne ist kein historisches Problem, da Bushs Seuchengesetze und die internationalen Gesundheitsvorschriften die WHO-Impfungen jetzt zur Pflicht machen würden, wenn die WHO eine Pandemie ausriefe (es bedarf keines Nachweises) – und selbst wenn das die Leute glauben würden, könnten sie mehr AIDS und Ebola mit tödlichem Ausgang verursachen. Dann wären es nicht nur die Afrikaner, sondern auch die Amerikaner, die sich vor Impfungen oder „Impf-Tötungskommandos“ verstecken würden, denn die Impfungen töten gerade zehntausende Kinder.

Auf http://www.wanttoknow.info/870511vaccineaids

London Times Ausgabe 1 von Montag, dem 11. Mai 1987

Pockenimpfung ‘erzeugte AIDS-Virus’

VON PEARCE WRIGHT, WISSENSCHAFTSREDAKTEUR

“Die AIDS-Epidemie könnte durch die Massenimpfkampagne, die die Pocken ausrottete, ausgelöst worden sein. Die Weltgesundheitsorganisation, die sich die 13 Jahre andauernde Impfkampagne ausdachte, untersucht neue wissenschaftliche Belege, die nahe legen, dass die Immunisierung mittels Pockenimpfung  den unerwarteten, ruhenden humanen Immundefizienzvirus  (HIV) zum Erwachen bringen könnte.“

“Einige Experten befürchten, dass durch die Ausrottung einer Krankheit eine andere hervorgebracht wurde – von einer endemischen Krankheit der Dritten Welt zu einer aktuell pandemischen. Während Ärzte nun anerkennen, dass Impfstoffe andere Viren aktivieren können, teilt sich ihre Meinung in dem Punkt, ob es der primäre Auslöser der AIDS-Epidemie war.

Ein Berater der WHO, der das Problem offen legte, äußerte gegenüber The Times jedoch: ‚Ich dachte es wäre lediglich ein Zufall bis wir die neuesten Erkenntnisse über Reaktionen studierten, die durch Impfungen ausgelöst werden können. Nun bin ich der Annahme, dass die Pocken-Impftheorie die Erklärung für den Aids-Ausbruch ist.‘ Durch die Ausrottung einer Krankheit wurde eine andere geschaffen.“

„Weitere Beweise stammen vom Walter Reed Militärkrankenhaus aus Washington. Während die Pockenimpfung nicht länger für den gesundheitlichen Zweck der Öffentlichkeit bestimmt ist, werden nun die neuen Rekruten der amerikanischen Streitkräfte als Vorsichtsmaßnahme bei möglicherweise stattfindender biologischer Kriegsführung immunisiert. Eine routinemäßige Impfung eines 19-jährigen Rekruten triggerte das ruhende HIV-Virus und löste AIDS aus.

Die Entdeckung, dass Leute mit subklinischen HIV-Infektionen ( = mit geringen klinischen Krankheitszeichen) dem Risiko ausgesetzt sind sehr schnell AIDS als eine impfbedingte Erkrankung zu entwickeln, geht auf  das Ärzteteam um Dr. Robert Redfield vom Walter Reed Militärkrankenhaus zurück. Der Rekrut, der AIDS nach der Impfung ausbildete, war während durch die gesamte High School-Zeit hinweg gesund. Ihm wurden vielfach Immunisierungen verabreicht, denen dann die erste Pockenimpfung folgte.

Zweieinhalb Wochen später bekam er Fieber, Kopfschmerzen, Nackensteifheit und nächtliche Schweißausbrüche. Drei Wochen später wurde er mit Meningitis und AIDS-Symptomen, die rapide voranschritten, im Walter Reed Krankenhaus aufgenommen. Nachdem er kurze Zeit auf die medikamentöse Behandlung ansprach, starb er.  Es gab keine Hinweise darauf, dass der Rekrut in homosexuelle Aktivitäten involviert gewesen ist.

Ihre Entdeckung wurde schriftlich festgehalten, welche im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. 14 Tage zuvor sprach das Walter Reed Team eine Warnung bezüglich der Vorhaben aus modifizierte Versionen der Pockenimpfung zu nutzen, um andere Erkrankungen in Entwicklungsländern zu bekämpfen.  

Andere Ärzte, die die Verbindung zwischen der Anti-Pockenkampagne und der AIDS-Epidemie anerkennen, sehen nun Antworten auf die Fragen, die sie vor Rätsel gestellt hatten. Z.B. wie der AIDS-Organismus, der durch Wissenschaftler zuvor als ‚schwach, langsam und angreifbar‘ erachtet wurde, anfing sich wie eine Art zu verhalten, die im Stande ist Plaque zu erzeugen.

Viele Spezialisten zögern in der öffentlichen Unterstützung dieser Theorie, da sie vermuten es könnte als ungerechtfertigte Kritik an der WHO ausgelegt werden. Darüber hinaus sind sie beunruhigt bezüglich der Auswirkungen auf andere öffentliche Gesundheitskampagnen mit Impfstoffen, wie etwa gegen Diphterie und der weiterführenden Verwendung von Impfstoffen  in der potentiellen AIDS-Forschung.

Die Koinzidenz zwischen der Anti-Pockenkampagne und dem Anstieg von AIDS wurde im vergangenen Jahr nichtöffentlich von Experten bei der WHO diskutiert. Die Möglichkeit wurde mit der Begründung, dass es nicht zufriedenstellende Beweise gäbe, abgelehnt. Berater der Organisation glaubten außerdem, dass durch die Medien zu viel Aufmerksamkeit auf AIDS gerichtet werden würde.

Man glaubt nun, dass sich früher Zweifel aufgetan hätten, wenn die Gesundheitsbehörde in Afrika der WHO bereitwilliger über die Infektionsstatistiken berichtet hätte. Stattdessen ignorierten einige afrikanische Länder weiter die Existenz von Aids, selbst nachdem US-Ärzte die Welt darauf aufmerksam machten als die Infektion sich in den Vereinigten Staaten ausbreitete.

Während Epidemiologen jedoch mehr Informationen über Aids aus zögernden zentralafrikanischen Ländern zusammentragen, tauchten Hinweise aus neuen Forschungsergebnissen auf, die gegenüber der Fülle von Einzelheiten, die über Pocken bekannt sind, begutachtet  wurden, wie in dem Abschlussbericht der „Weltkommission für die Zertifizierung der Pockenausrottung“ (nicht verifizierbar – Global Commission for the Certification of Smallpox Eradication) dokumentiert ist.

Die Pockenimpftheorie würde die Position aller sieben zentralafrikanischen Nationen belegen, die in der Rangliste unter den meistbetroffenen Länder sind, auch warum Brasilien zum meist heimgesuchten lateinamerikanischen Land wurde und wie Haiti zur Wegstrecke  für die Ausbreitung von Aids bis hin zu den Vereinigten Staaten wurde. Ebenso hält es eine Erklärung bereit, wie die Infektion sich gleichmäßiger zwischen Männern und Frauen in Afrika gegenüber dem Westen verbreitete und warum es geringere Infektionsanzeichen unter den fünf- bis 11jährigen in Zentralafrika gibt.

Obwohl keine genauen Zahlen verfügbar sind, deuteten die Informationen der WHO darauf hin, dass die Aids-Tabelle von Zentralafrika mit der Impfdichte übereinstimmt. Die größte Ausbreitung von HIV-Infektionen kongruiert mit den intensivsten Impfprogrammen entsprechend der Zahlen immunisierter Menschen wie folgt: Zaire 36.878.000; Sambia 19.060.000; Tansania 14.972.000; Uganda 11.616.000; Malawi 8.118.000; Ruanda 3.382.000 und Burundi 3.274.000.

Brasilien als einziges südamerikanisches Land, das durch die Bekämpfungskampagne mit abgedeckt wurde, verfügt über die höchste Auftretenshäufigkeit von AIDS in dieser Region. Ungefähr 14.000 Haitianer, die von den Vereinten Nationen nach Zentralafrika abgeordnet wurden, wurden von der Kampagne erfasst. Sie begannen zu einer Zeit zurück nach Hause zu kehren als Haiti zu einer beliebten Spielwiese für Homosexuelle aus San Francisco wurde.

Dr. Robert Gello, der als erster den AIDS-Virus in den USA identifizierte, berichtete The Times: ‚Der Zusammenhang zwischen dem WHO-Programm und der Epidemie in Afrika stellt eine interessante und bedeutsame Hypothese auf. Ich kann nicht  sagen, dass es tatsächlich passiert ist, aber ich sage  seit einigen Jahren, dass die Verwendung von Lebendimpfstoffen, wie sie für die Pockenimpfung benutzt werden, eine inaktive Infektion wie HIV auslösen kann. Der WHO kann keine Schuld gegeben werden, wenn die Hypothese jedoch stimmt, ist das eine tragische Situation und eine Warnung, die wir nicht ignorieren können.‘

Über AIDS wurde aus San Francisco erstmals offiziell im Jahr 1981 berichtet. Ungefähr zwei Jahre nachdem die zentralafrikanischen Staaten voranschritten. Es ist nun bekannt, dass diese Staaten bereits in den späten 70ern zu einem Reservoir für AIDS wurden.

Wenngleich genaue Zahlen von AIDS-Fällen in Afrika schwer zu erfassen sind, häufen sich in den Ländern, wo die Pockenimpfprogramme am intensivsten waren nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation mehr als zwei Millionen Träger und 50.000 Todesfälle. Die 13jährige Ausrottungskampagne endete im Jahr 1980 mit der Rettung von zwei Millionen Menschenleben pro Jahr und 15 Millionen Infektionen. In die globale Rettung vor der Ausrottung wurde jährlich 1.000 Millionen Dollar investiert.  

Wohltätigkeitsorganisationen und Gesundheitspersonal sind überzeugt, dass Millionen neuer AIDS-Fälle Südafrika erreichen werden. Nach einem Treffen von 50 Experten in der Nähe von Genf in diesem Monat wurde enthüllt, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre bis zu 75 Millionen, ein Drittel der Bevölkerung, von dieser Erkrankung betroffen sein könnte.

Einige Organisationen, die Afrika näher untersucht haben, wie War on Want, glauben, dass Südafrikas schwarze Bevölkerung, die bisher weitgehend von der Krankheit verschont blieb, am schlimmsten betroffen sein könnte, da es Wanderarbeiter aus schlimmer betroffenen Gebieten weiter nördlich einschleppen. Die Rassentrennungspolitik, die sie voraussagen, wird den Ausbruch durch die Abgrenzung der Gruppen in vergleichsweise kleine, dicht besiedelte Städte verstärken, wo es beinahe unmöglich  sein wird die Verbreitung einzudämmen.

Die WHO sagt aus, dass die Pocken die „unerwartete, schlafende Humane Immundefizienz-Virusinfektion (HIV) erweckte.“ Es wird nicht darüber berichtet, dass von der Pharmaindustrie nach einem solchen Virus verlangt wurde kurz bevor sie ihre Impfkampagne starteten.

Warum “erweckte” vor der Impfkampagne von der WHO in Zentralafrika im Jahre 1972 keine andere Pockenimpfung nirgends in der Welt HIV, wo sie für mehr als ein Jahrhundert verabreicht wurde?

Oder ist der Körper ganz plötzlich voller schlummernder Krankheiten, die Impfungen auslösen können – jedoch nicht vor 1972? Wenn dies so ist, was bleibt dann von den Impfungen übrig?

Und die WHO sieht gerade nicht sehr wohlwollend aus, jetzt wo ihre Kodierungen zum Köpfen und für Massenmorde im Rahmen von Obamacare ans Licht gekommen sind.

Die Impfmittelindustrie zwingt den Menschen in Afrika die Impfungen mit vorgehaltener Waffe auf.

Wird man US-Truppen nutzen, um “Ebola”-Impfungen mit vorgehaltener Waffe in Westafrika zu erzwingen? Wurden die Pockenimpfungen in Zentralafrika erzwungen? Werden die Ebola-Impfstoffe genauso tödlich sein?  

Bushs Seuchengesetze würden zu “Ebola”-Impfungen aller Menschen in den USA ermächtigen, WENN die WHO – jene WHO, welche weltweit AIDS verursacht hat, nachdem sie den Virus anforderten, jene WHO, die aus Unternehmen der Pharmabranche besteht, die den Genozid während des 2. Weltkriegs verursacht hat und ihn dann 1972 mit Pockenimpfungen erzeugte, eine pandemische Notsituation ausruft. Es bedarf keiner Nachweise. Bushs Seuchengesetze wurden in den Vereinigten Staaten nach den Milzbrandmorden, welche nach 9/11 folgten, auf den Weg gebracht. Es wurde herausgefunden, dass der Milzbrand aus dem USAMRIID Biowaffen-Labor in Fort Detrick, Maryland, stammt. Dieses USAMRIID DOD Biowaffen-Labor stellt derzeit eine Impfung gegen Ebola her, obwohl es kurz zuvor eine durch Biotechnik erzeugte, luftübertragbare Ebola-Lassa-Mischform in Westafrika freigab. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Tulane Universität, die die Polio-Impfung mit dem CIA in den 1960ern zu einer Waffe machte.

Die WHO scheint ein sehr merkwürdiger Verein zu sein, um jemanden vor Ebola oder irgendetwas anderem zu schützen.

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben. Teilen Sie es weiter!!

Quelle: .spiritofhealthmagazin.

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Die Gen-Moskitos sind los.

Die Biotechfirma Oxitec hat in Florida einen umstrittenen Feldversuch gestartet. Gentechnisch veränderte Moskitos sollen dort die Ausbreitung der Gelbfiebermücke eindämmen.

Zehn Jahre lang hat die britische Biotechnologiefirma Oxitec um Zulassung und Akzeptanz für ihr Vorhaben gekämpft. Nun hat sie zum ersten Mal gentechnisch veränderte Moskitos frei gelassen. Im Rahmen des Experiments, das diese Woche in den Florida Keys (einer Inselkette vor der Südspitze Floridas) startete, will das Unternehmen eine neue Methode testen, um die Ausbreitung der Ägyptischen Tigermücke (Aedes aegypti) einzudämmen, die Krankheiten wie Zika- oder Dengue-Fieber, Chikungunya und Gelbfieber übertragen kann.

Oxitec hat die genveränderten Insekten bereits in Brasilien, Panama, Malaysia und auf den Caymaninseln eingesetzt. In den USA blieb ihnen das bisher auf Grund umständlicher behördlicher Entscheidungsgänge und wegen des Widerstands der Einwohner Floridas verwehrt. Und das, obwohl die Vereinigten Staaten zuvor schon Tests mit gentechnisch veränderten Kohlmotten (Plutella xylostella) in New York und mit einem gentechnisch veränderten Roten Baumwollkapselwurm (Pectinophora gossypiella) in Arizona genehmigt hatten, die beide ebenfalls von Oxitec entwickelt wurden.

 

»Wenn etwas Neues und Revolutionäres auftaucht, dann ist erste Reaktion bei vielen: ›Moment mal‹«, sagt Anthony James, ein Molekularbiologe, der sich an der University of California, Irvine, mit biotechnisch veränderten Moskitos beschäftigt. »Daher ist es schon eine große Sache, dass Oxitec mit seinem Versuch in den Vereinigten Staaten loslegen kann.«

Aedes aegypti macht etwa vier Prozent der Moskitos in den Florida Keys aus. Laut dem Florida Keys Mosquito Control District (FKMCD), das bei diesem Projekt eng mit Oxitec zusammenarbeitet, ist die Gelbfiebermücke jedoch für praktisch alle durch Mücken übertragenen Krankheiten in der Region verantwortlich. Forscher und Techniker, die an dem Projekt mitwirken, werden deshalb biotechnisch veränderte Aedes-aegypti-Männchen freisetzen. Diese stechen nicht, paaren sich aber mit den wilden Weibchen, die für die Mückenstiche und die Übertragung von Krankheiten verantwortlich sind. Der Clou dabei: Die gentechnisch veränderten Männchen tragen ein Gen, das auf ihre Nachkommen übergeht und alle weiblichen Nachkommen im frühen Larvenstadium tötet. Männliche Nachkommen sterben nicht, sondern werden ebenfalls zu Trägern des Gens und geben es an zukünftige Generationen weiter. So soll die Aedes-aegypti-Population allmählich schrumpfen.

Aedes aegypti überträgt immer häufiger Krankheiten!

Das FKMCD trat 2010 an Oxitec heran, um den Ansatz in den Keys zu testen, wo die Mücken immer häufiger als Krankheitsüberträger in Erscheinung treten. Im Jahr 2009 wurden in Florida erste Fälle von lokal übertragenem Denguefieber festgestellt und einige Jahre später von lokal übertragenem Zikafieber.

Der Feldversuch begann damit, dass Ende April 2021 Forscher an sechs Standorten in drei Gebieten der Keys ihre Boxen mit Oxitec-Mückeneiern aufstellten. Die ersten Männchen werden voraussichtlich zwischen Anfang und Mitte Mai schlüpfen. Insgesamt zwölf Wochen lang sollen jede Woche rund 12 000 Mücken hinzukommen. Eine zweite Phase, die später im Jahr beginnt, soll noch mehr Daten liefern. Dann werden laut Oxitec fast 20 Millionen Moskitos über einen Zeitraum von rund 16 Wochen freigesetzt.

»Unser Werkzeugkasten wird wegen der Resistenzen leider immer kleiner«(Andrea Leal, Direktorin des FKMCD)

Gentechnisch veränderte Moskitos sind eine Alternative zu Insektiziden, die in den Vereinigten Staaten derzeit in großer Menge eingesetzt werden, um Insektenpopulationen zu klein zu halten. Das hat allerdings dazu geführt, dass manche Moskitos resistent gegenüber den Mitteln geworden sind. »Unser Werkzeugkasten wird wegen der Resistenzen leider immer kleiner«, erklärte Andrea Leal, Direktorin des FKMCD, auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. Das sei einer der Gründe, warum man nach neuen Wegen zur Populationskontrolle suche.

Um den Fortschritt des Experiments zu überwachen, werden die Forscher regelmäßig Moskitos einfangen. So wollen sie herausfinden, wie weit sich die männlichen Mücken von den Brutboxen entfernen, wie lange sie leben, wie effektiv sie die Population wilder Weibchen dezimieren und ob tatsächlich alle Weibchen mit dem Gen sterben. Oxitec-Mücken tragen ein fluoreszierendes Markergen, das sie unter speziellem Licht zum Leuchten bringt. Das soll die Identifizierung der Tiere erleichtern. Am Ende will das Biotechunternehmen seine Ergebnisse der US-Umweltschutzbehörde EPA vorlegen, die grünes Licht für die Studie gegeben hatte und mit Hilfe der Daten entscheiden müssen wird, ob Oxitec noch viel mehr Mücken in den Vereinigten Staaten freisetzen darf.

Anwohner drohen, die Experimente zu sabotieren!

Der Widerstand gegen den Feldversuch ist bei einigen Anwohnern der Keys allerdings nach wie vor groß. Sie sorgen sich, dass die Mücken sie stechen oder das Ökosystem Floridas stören könnten. Manche sind generell unglücklich darüber, als Testgebiet ausgewählt worden zu sein und haben bereits gedroht, die Experimente zu sabotieren, indem sie Insektizide versprühen, wo die Tiere freigelassen werden.

Viele der Bedenken rührten von der Unsicherheit der, die neue Technologien mit sich bringen, sagt die Molekularbiologin Natalie Kofler von der Harvard Medical School in Cambridge, Massachusetts, die das Projekt seit Jahren verfolgt. Oxitec hat sich deshalb mit den Menschen in den Florida Keys in Verbindung gesetzt, um Antworten auf Fragen zu geben. Etwa, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass sich weibliche Moskitos trotz des tödlichen Gens fortpflanzen könnten. Doch viele Menschen hätten kein Vertrauen in die Aussagen, da sie von einem Unternehmen kämen, erklärt Kofler, die mit ihrer Organisation »Editing Nature« für einen verantwortungsvollen und streng regulierten Einsatz von Gene-Editing-Techniken wirbt.

Die Wissenschaftlerin hofft, dass genügend Daten zusammenkommen, um zu beurteilen, welche Auswirkungen die Mücken auf andere Arten in den Keys und auf das lokale Ökosystem haben. Und dass sich das Unternehmen bei der Auswertung der Daten transparent verhält und so einige Bewohner vielleicht ein besseres Gefühl bei der ganzen Sache bekommen.

Die Mitarbeiter von Oxitec haben derweil Vorkehrungen gegen Vandalismus getroffen. So platzierten sie die Mückenboxen etwa auf privaten, eingezäunten Grundstücken. Die genauen Standorte haben sie der Öffentlichkeit sicherheitshalber nicht verraten.

Quelle: spektrum.de

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Die Schildbürger lassen grüßen. Dieselmotoren treiben Windräder an !

In der Rekordzeit von 14 Monaten werden 30 Windräder mit einer Leistung von 108 Megawatt vor Borkum errichtet. Nun ist der Windpark “Riffgat” fertig. Doch statt Ökostrom kommt derzeit nur der Rauch von Dieselmotoren aus dem Windpark. Der Grund ist gleichermaßen simpel wie unglaublich.

 

“Riffgat” ist vom Pech verfolgt. Erst klagen Fischer und die ostfriesischen Inseln Borkum und Wangerooge gegen das Offshore-Projekt, den ersten vollständig fertiggestellten kommerziellen Windpark vor Deutschlands Küsten. Naturschützer warnen vor Gefahren durch den Baulärm für Meeressäuger. Dann bereitet der bis heute ungeklärte Grenzverlauf im Seegebiet mit der Größe von 480 Fußballfeldern Probleme bei der Planung. Und dann wird das Ausmaß der tödlichen Gefahren unter Wasser deutlich: Die Bergung von Munitions-Altlasten ist extrem langwierig und verzögert den Anschluss ans Stromnetz.

Nun ist der Windpark zwar fertig, doch es fehlen 15 Kilometer Seekabel für den Abtransport des Stroms an Land. Der Oldenburger Energieversorger EWE rechnet mit Millionenverlusten, wenn der 450 Mio. Euro teure Windpark erst im Februar 2014 ans Netz gehen kann. “Die Kosten zahlen wir und der Verbraucher über die EEG-Umlage”, ärgert sich EWE-Sprecher Christian Blömer.

Strom für 120.000 Haushalte!

In der Rekordzeit von 14 Monaten wurden 30 Windräder mit einer Leistung von 108 Megawatt errichtet, um rechnerisch 120.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Am Samstag wird der Bau als Beitrag zur Energiewende gefeiert, doch statt Ökostrom kommt derzeit nur der Rauch von Dieselgeneratoren aus dem Windpark: 22.000 Liter Treibstoff im Monat sind nötig, um die Windräder aus Schutz vor Korrosion und Überhitzung sporadisch anzutreiben.

Der EWE-Sprecher erläuterte: Richtig sei, dass das auf einer Plattform im Park installierte Umspannwerk Strom für eine Klimaanlage benötige, um es vor der aggressiven Salzluft zu schützen. Solange es keine Leitung gebe, komme der Strom von einem ohnehin installierten Notstromaggregat. Zugleich liefere dieses auch Strom zum Drehen der Rotoren für Wartungszwecke wie das Überprüfen der Hydraulik. Das sei aber nur einmal alle paar Wochen nötig.

“Verzögerungen nicht vorhersehbar”

Seit Langem hat sich die Politik auf den Übertragungsnetzbetreiber Tennet als vermeintlichen Verursacher der schleppenden Netzanbindung von Offshore-Windparks eingeschossen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kritisierte erneut das Planungs-Chaos beim Stromanschluss. Es gebe keine aufeinander abgestimmte Gesamtplanung, für die Netzanbindung sei eine eigene Gesellschaft mit Beteiligung des Bundes überfällig. Weil wundert sich zudem, dass erst jetzt mit der Bergung der Munitions-Altlasten im Riffgat-Gebiet begonnen werde.

Bei der Firma Tennet, die dem niederländischen Staat gehört und sich um die Verlegung der Seekabel kümmert, ist das Bedauern groß: “Die Verzögerungen waren absolut nicht vorhersehbar”, beteuert Sprecherin Ulrike Hörchens. Erste Untersuchungen 2008 hätten nur eine «handvoll auffälliger Stellen» gezeigt. “Seit Beginn der Räumung 2012 sind jedoch mehr als 1400 Anomalien aufgetaucht: Minen, Munitionskisten und Granaten mit einem Gesamtgewicht von 28 Tonnen wurden bisher geborgen.”

Experten warnen schon lange vor den tödlichen Gefahren auf dem Meeresboden von Nord- und Ostsee. Nach dem Bericht einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe sollen dort bis zu 1,3 Millionen Tonnen konventioneller und chemischer Munition verrotten. Allein vor der niedersächsischen Küste sollen 300.000 Tonnen Munitionsreste liegen, schätzt der Meeresbiologe Stefan Nehring.

Viele Explosivkörper wurden nach dem Zweiten Weltkrieg im Auftrag der Alliierten von Fischern in Küstennähe versenkt – doch diese hielten sich nicht immer exakt an die Verklappungsgebiete, die noch heute in den Seekarten vermerkt sind. “Dazu kommen starke Strömungen, die die Munition in andere Gebiete vertrieben hat”, sagt Hörchens.

Ganze Branche in Gefahr?

Neben Munitions-Altlasten gelten Finanzierungsprobleme, technische Schwierigkeiten, hohe Wartungskosten und nicht zuletzt das unstete Wetter als Hemmschuhe für den Ausbau der See-Windparks. Bis 2020 würden nicht mal halb so viele Windräder in der Nordsee gebaut wie von der Bundesregierung geplant, hieß es erst im Juli in einem Projektbericht des Beraters Michael Erler. “Die Branche ist in substanzieller Gefahr”, warnte unlängst Niedersachsens Regierungschef Weil.

Der Ministerpräsident kann immerhin auf zwei Meereswindparks vor der eigenen Küste verweisen, die Strom liefern: Seit 2010 ist der kleine Testpark alpha ventus mit zwölf Anlagen in Betrieb. Etwas entfernt drehen sich bisher erst 70 von geplanten 80 Anlagen des Windparks Bard Offshore 1. Mit rund 300 Megawatt liefern sie derzeit rund 70 Prozent des gesamten deutschen Offshore-Stroms.

Quelle: ntv.de, dpa, AFP