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HAARP: Die geheimen Wettermacher – Wetter kann manipuliert werden! VIDEO

Schwere Naturkatastrophen wie Tornados, Tsunamis und Dürren, nehmen auf der gesamten Welt immer mehr zu. Klimaforscher schreiben die heftigen Veränderungen dem fortschreitenden Klimawandel zu. Doch gibt es eventuell auch andere Ursachen? Einige Verschwörungstheoretiker sehen den Grund dafür in moderner Technik, die in der Lage ist, das Wetter zu manipulieren wie zum Beispiel die HAARP-Anlage, die sich auf einem Militärstützpunkt in der Wildnis Alaskas nördlich von Anchorage befindet. Laut Theorie setzten Regierungen diese Technologie im Kampf gegen verfeindete Staaten ein.

HAARP-was ist das?

Das serbische Genie “Nikola Tesla” hatte seinerzeit die Vermutung, dass es möglich ist, eine drahtlose Energieübertragung aufgrund einer elektrisch leitenden Schicht in der Atmosphäre zu ermöglichen. Auf Grundlage dieser Idee wurde das U.S. amerikanische zivile und militärische Forschungsprogramm “High Frequency Active Auroral Research Programm“, kurz “HAARP“, in Alaska ins Leben gerufen. Dort befasst man sich mit dem Hochsenden von gepulsten Hochfrequenzwellen in die oberste Schicht der Atmosphäre, um diese dadurch aufzuheizen. Die HAARP-Anlage besteht aus einer Reihe von meterhohen Antennen, die eine geplante Gesamtleistung von 100 Milliarden Watt erzeugen. Eine ähnliche Anlage befindet sich in den USA, Norwegen, Russland und Peru.

Wettermanipulation als Realität

So fantastisch das noch klingen mag, Wettermanipulationen sind jedoch längst Wirklichkeit geworden. Das hat vor allem Russland schon mehr als einmal demonstriert. 1980 wurde in Moskau vor der Eröffnungsfeier der Sommerspiele die Regenfront außerhalb der Stadt mit Düsenjets abgefangen. 1994 ging man mit dem Nebel in Sarajevo zu Beginn der Winterspiele genauso vor. Am 8.Mai 2005 flog eine Flotte von elf Flugzeugen über dem Roten Platz und versprühte chemische Stoffe, sodass sich genau fünfzehn Minuten vor Beginn der Parade die Wolken verzogen und ein hellblauer Himmel erstrahlte. Auch munkelt man, dass während der Fußball WM in 2006 die gleiche Technik angewandt wurde. Mittlerweile findet man aber auch im privaten Sektor die Nutzung von Wettermanipulationstechnik vor. Die russische Firma “Elate Intelligent Technology Inc.” bietet an, Flächen im Umfang von bis zu 200 Quadradmeilen vom schlechten Wetter zu befreien. Die Dienstleistungen der “Golob GmbH” enthalten Nebel- und Regenauflösung im Sortiment, die durch eine Wolkenimpfung mit Silberjod erzeugt werden. Dagegen hat sich das Unternehmen “Etheric Rain Engineering Pte.Ltd.” auf ätherische Regenerzeugung spezialisiert.

Wettermanipulation durch Haarp
Das Wetter ist manipulierbar / Bild: Wikilmages – Pixabay.com/de

Die Einsatzmöglichkeiten von HAARP

Das Wettersystem der Erde ist sehr sensibel. Schon die kleinste Beeinflussung kann die Zerstörung des Gleichgewichts zur Folge haben. Durch die Manipulation der Extrem-Low-Frequency (ELF) – Wellen mit Hilfe von HAARP, können verheerende Naturkatastrophen hervorgebracht werden. Da ELF-Wellen in der Lage sind, riesige Wellenpakete rund um die Erde zu bilden, können so Hoch- und Tiefdruckgebiete ortsfest “eingesperrt” werden, was Dürre oder Überschwemmungen in den jeweiligen Gebieten zur Folge hätte.

Zusätzlich geht man, basierend auf Teslas Vermutung, davon aus, dass mit Hilfe von HAARP Erdbeben künstlich erzeugt werden können. Doch das ist nicht alles, zu was die Anlage fähig sein soll. Aufgrund der reflektierend hohen Energiedichte, kann es zur Zerstörung elektronischer Bauteile,  Halbleiter und elektromagnetischen Datenträgern wie zum Beispiel Laufwerken und Datenträgern kommen, wodurch das gesamte Kommunikationsnetz des gesamten Landes lahm gelegt werden kann. Darüber hinaus hofft das Militär auf die Möglichkeit der besseren Ortung von Flugzeugen und Raketen sowie der Lokalisierung von unterirdischen Anlagen und Bodenschätzen, denn ELF-Wellen sind in der Lage in die Erde hinein zu spähen. Ein weiterer manipulierbarer Bereich ist das menschliche Bewusstsein. Es ist allgemein bekannt, dass ELF-Felder die elektrischen Gehirnströme eines Menschen überlagern können. Demzufolge kann mit Hilfe von HAARP Orientierungs- und Willenlosigkeit herbei geführt werden. Auch die Übertragung von krankheitsbewirkenden Frequenzen ist vorstellbar.

Wettermaschinen im Einsatz

Schon lange liegt die Vermutung nahe, dass HAARP und ähnliche Anlagen eingesetzt wurden, um verfeindeten Staaten zu schaden. Am 8. April 1984 kam es an der Nordküste Japans zu einer gewaltigen Explosion, wodurch riesige Wassermengen kilometerweit in die Atmosphäre geschleudert wurden. Man zieht den Einsatz der HAARP-ähnlichen Anlage der Russen in Betracht, da die Untersuchung keinerlei Radioaktivität vorwies. Des weiteren wird, laut dem kanadischen Professor Michel Chossudowsky, ein geheimer U.S. amerikanischer Krieg mit Nordkorea geführt.

Seit dem Amtsantritt von Kim Yong II im Jahre 1994, wird das Land regelmäßig von Dürre und Hochwasser heimgesucht. Auch kann man ein auffallendes Muster des Klimawandels in Ländern erkennen, die als mögliches Ziel der präemptiven Kriegspolitik der U.S.-Administration eingestuft wurden. Länder wie zum Beispiel Kuba. In Irak, Iran und Syrien ist 1999 eine große Dürre zu verzeichnen. Vor der amerikanischen Invasion auf Afganistan wurde das Land von vier Dürrejahren geplagt, was die Zerstörung der landwirtschaftlichen Produktion und dem Hungertod der Bevölkerung mit sich führte. Zwar gibt es in keinem der Fälle Beweise dafür, dass die Ereignisse die Folgen klimatischer Kriegsführung sind, doch existieren an der Hanscom Air Force Base in Maryland Unterlagen und Aufzeichnungen über die Auslösung von Stürmen, Hurrikanen, etc. für militärische Zwecke.

Dürreperioden durch HAARP
Dürreperioden durch HAARP? / Bild: maria-anne – Pixabay.com/de

Wettermanipulation: Segen oder Fluch?

Die Wissenschaft stellt oftmals ein sehr brauchbares Werkzeug dar. Die Möglichkeit das Wetter zu manipulieren und schönen Sonnenschein entstehen zu lassen, statt des unerträglichen Regens, hört sich an wie ein erhörtes Gebet. Doch ist es das wirklich? Denn nicht überall ist der Sonnenschein willkommen. In landwirtschaftlichen Gebieten zum Beispiel bedeutet ewiger Sonnenschein eine Katastrophe, denn die Ernte geht ein und das Vieh stirbt vor Hitze. Durch Einsatz dieser Technologie im wirtschaftlichen Sektor könnten Betriebe in den Abgrund getrieben werden, sollten zum Beispiel ertragreiche Tourismusagenturen immer währenden Sonnenschein bestellen.

Auch kann der militärische Einsatz einer Technologie wie HAARP die Vernichtung feindlicher Staaten zur Folge haben, denn Angriffen durch Dürre und Überschwemmungen kann man sehr wenig entgegen halten. Angriffe auf das Bewusstsein der feindlichen Armee oder sogar des eigenen Volkes können genauso in Erwägung gezogen werden, um die Menschen in einen trägen, tranceähnlichen Zustand zu versetzen und sogar Herzattacken zu erzeugen. Somit stellen Anlagen wie HAARP eines der mächtigsten und nicht nachweisbaren Waffensystemen der Welt dar.

Titelbild: Unsplash / Pixabay.com/de

Quelle: theintelligence.de

 

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Leben

Wohnwagen für Selbstversorger: Autark in der Natur !

Ein Traum wird Wirklichkeit. Wohnen in einem Wohnwagen, unabhängig von Energie, Wasser und Kanalisation. Ein innovativer Wohnwagon aus Österreich lässt diesen Traum  Wirklichkeit werden.

Autark in der Natur!

Nachhaltigkeit pur auf 25 Quadratmeter. Stellen Sie sich vor, Sie leben in einem Wohnwagen, umgeben von Natur und weit weg von Stress und Großstadthektik. Weder Strom, noch Wasser müssen Sie von außerhalb beziehen. Auch der Anschluss an eine Kanalisation ist nicht notwendig. Sie leben völlig autark in einem geschlossenen Wohnkreislauf. Autark Wohnen, die Freiheit genießen und völlig unabhängig sein. Sind Sie auf den Geschmack gekommen?

Alles vor Ort: Der Wohnwagon wird komplett eigenständig versorgt.

Wohnen ohne Betriebskosten

Dann ist der neue Wohnwagon von Theresa Steininger und Christian Frantal genau richtig für Sie. 2013 wurde die Idee der beiden Jungunternehmer mit Hilfe einer Crowdfunding-Plattform ins Leben gerufen. 2014 konnten 140.000 Euro eingesammelt werden, um den nachhaltigen Wohnwagon zu realisieren. Jetzt ist es soweit: der Wohnwagon kann in Serienproduktion gehen. Mobiles, unabhängiges Wohnen in der Natur verspricht der Wohnwagon, der aus regionalen und natürlichen Rohstoffen hergestellt wird. Und der Hammer: der Wohnwagon kann ohne Betriebskosten genutzt werden. Eine Solaranlage mit Energiespeicher liefert Tag und Nacht Strom.

Innenansicht von Flur und Kamin

Heiß und wohlig: Wärme aus dem Ofen für Wasser und Heizung.

Unabhängig vom Stromnetz

Die innovative Energieversorgung liefert ausreichend Strom, um zwei Laptops, Bildschirm, Wasserkocher, WLAN-Router, Radio, Beleuchtung, Waschmaschine sowie Wasserpumpe und Handy ein Jahr lang mit Energie zu versorgen. Wer mehr Strom benötigt, kann ein leistungsstärkeres System nutzen. Auch das  Wassersystem garantiert völlige Unabhängigkeit von öffentlichen Anschlüssen. Das Flachdach sammelt und filtert Regenwasser, das in einen Tank transportiert wird, der den Wohnwagon mit Wasser versorgt. Ein Solarpanel erhitzt das Wasser, in sonnenarmen Zeiten sorgt ein elektrischer Heizwendel für die Erhitzung. Benutztes Wasser wird zurück zum Dach transportiert und in der Kläranlage gereinigt. Grauwasser wiederum wird zur Pflege der Pflanzen verwendet.

Ideal für Selbstversorger

Die Biotoilette stellt Dünger her und ist ebenfalls unabhängig von der Kanalisation. Wohnen in einem geschlossenen Kreislauf mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Auch Familien, die mehr Wohnraum benötigen, müssen auf das nachhaltige Wohnen nicht verzichten. Problemlos können zwei Wohnwagons kombiniert und einzelne Wohnbereiche durch Schiebetüren abgetrennt werden. Ein Ausbau auf bis zu 60 Quadratmeter ist möglich und auch die Installation einer Terrasse ist unproblematisch. Der nachhaltige Wohnwagon wird in unterschiedlichen Größen und Ausstattungen angeboten. Die Preise liegen zwischen 40.000 und 80.000 Euro. Bestellt werden können die Wohnwagons und unterschiedliche Produkte zur Ausstattung im Internet.

 

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Diese Selbstversorger bauten sich ihr Eco-Traumhaus! VIDEO

Eine 6-köpfige Familie aus Norwegen hat ihren Traum wahrgemacht. Im unwirtlichen arktischen Klima Norwegens ist sie ihrem Herzen gefolgt und baute sich ihr „Naturhaus“ – eine Glaskuppel am Meer, in der man sowohl wohnen, als auch Permakultur betreiben kann.

Sie nennen sich selber hjertefolgerne – The Heart Followers und wohnen in einer Glaskuppel, die aus Lehm, Sand, Stroh, Glas und Holz besteht. Im kalten Norwegen bietet das Haus, was an ein überdimensionales Gewächshaus erinnert, eine gute Möglichkeit das ganze Jahr über Obst und Gemüse anzubauen. Ein Garten im eigenen Haus für Selbstversorger.

Der Traum vom selbstversorger Haus

Die Heart Followers legen viel wert darauf autark und naturverbunden zu wohnen. Das Haus ist so konstruiert, dass es praktisch keinen Abfall produziert. Das saubere Wasser, das rein kommt, läuft nach dem Gebrauch von einem Container zum nächsten und wird durch Wasserabscheider von Verschmutzungen befreit. Das gereinigte Wasser fließt anschließend weiter zum Bewässerungssystem des Gartens, das mit Hilfe eines Timers automatisch die Bewässerung der Pflanzen regelt.

Der Traum vom selbstversorger Haus!

Der Traum vom eigenen, ungewöhnlichen Haus, begann mit dem Kauf eines Stück Landes und einem Rasenmäher, mit dessen Hilfe die Form des Glasdomes zur besseren Vorstellung in den Rasen gemäht wurde. Baugenehmigung und Darlehen gab es zunächst nicht. Doch Schritt für Schritt wurde aus der Vision Wahrheit. Innerhalb von zwei Jahren baute die Familie ihr autarkes Haus, das aus natürlichen, umweltschonenden Materialien besteht, selber.

Leben im Gewächshaus, Gemüse für Selbstversorger

Leben im Gewächshaus, Gemüse für Selbstversorger

The Heart Followers glauben, dass Freiheit, Freude, Dankbarkeit und Heilung der Schlüssel zum Erreichen der eigenen Ziele sind: „Wenn jeder seine Träume leben würde, wäre nur Gutes in dieser Welt und sie würde wunderbar funktionieren. Jeder hätte eine Aufgabe und wird gebraucht. So viele Dinge laufen schief in dieser Welt und das Erste was ich tun kann, ist mich und mein Leben zu ändern“, sagt Ingrid Marie, die Mutter der Heart Followers. Weiterlesen…

Leben im Glasdome

Leben im Glasdome

Quellen: www.deadlinemedia.no., Bilder: ©Deadline Media/ Tord T. Olsen, Text: Meike Riebe

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ARD-Krimistar Eva Herzig verweigert Impfung und wird gekündigt

Der zuletzt aus dem “Steirerkrimi” bekannte TV-Star Eva Herzig will sich nicht verbiegen lassen und verweigert die Impfung. Die Produktionsfirma reagierte darauf unter Verweis auf eine “Sorgfaltspflicht” gegenüber den Mitarbeitern mit der Beendigung der Zusammenarbeit.

Die zuletzt aus der ARD-Krimireihe Steirerkrimi bekannte Film- und Theaterschauspielerin Eva Herzig will sich nicht impfen lassen – und verlor daraufhin ihren Job. Herzig, die in der Vergangenheit auch im Polizeiruf 110 zu sehen gewesen war und in Krimis wie zum Beispiel SOKO LeipzigSOKO Kitzbühel oder SOKO Köln mitgespielt hatte, schrieb in einem Facebook-Beitrag:

 

“Es ist soweit, das FREIWILLIGE IMPFEN hat auch mich erreicht. Wenn ich mich nicht impfen lasse, kann ich keinen weiteren Steirerkrimi mehr drehen. Im Herbst beginnen neuerliche Dreharbeiten, ohne mich. Ich hab es erwartet, trotzdem hat mich die Nachricht getroffen.”

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1368702710170791&id=100010932244678

 

Die Impfung sei ihr noch zu unerforscht. Auch habe sie “zu viele Berichte gelesen über Impfschäden”, und die “Langzeitfolgen einer Impfung sind auch noch nicht klar”, so Herzig gegenüber der Bild am Sonntag. Dennoch sei ihr die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, nicht leicht gefallen. Und zwar vor allem deswegen, weil sie nun bei den nächsten Drehs für den Steirerkrimi nicht mehr dabei sein werde. “Dadurch entgeht mir ein Einkommen, das ich fest eingeplant habe”, sagte sie dem Blatt. Und weiter:

 

“Ich bin eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die ich natürlich versorgen muss. Doch ich kann und will mich nicht verbiegen. Daher lasse ich mich nicht impfen, egal, was mir angedroht wird.”

 

Die zuständige Produktionsfirma Allegro Film begründete den Schritt mit einer “Sorgfaltspflicht” gegenüber den Mitarbeitern. Der Bild am Sonntag sagte sie:

“Bei einer Produktion wie den ‘Steirerkrimis’ befinden sich etwa 50 Personen ständig am Set, für die wir als Produktionsfirma die Verantwortung haben. Dazu zählt vordringlich und ohne Zweifel, dass alles zu vermeiden ist, was die Gesundheit von Mitarbeitern gefährden könnte.”

Der Berufsverband der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft “Bundesverband Schauspiel” sieht offenbar keinen Handlungsbedarf. Der stellvertretende Vorsitzende Hans-Werner Meyer wird in dem Blatt so zitiert:

“Wir vertrauen auf die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Und die sagt: Lasst euch impfen.”

Quelle: de.rt.com

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Gerichtsbeschluss nach Multipolar-Klage: RKI muss Krisenstab offenlegen!

Das Berliner Verwaltungsgericht hat unserer Klage gegen das Robert Koch-Institut (RKI) in Teilen stattgegeben. Die Gesundheitsminister Jens Spahn unterstehende Behörde wurde vom Gericht aufgefordert, die Namen der leitenden Mitglieder des Krisenstabes zu nennen, der über die Risikobewertung im Rahmen der Corona-Krise entscheidet. Unklar bleibt weiterhin, ob die Entscheidung des RKI, im März 2020 die Risikobewertung für ganz Deutschland auf „hoch“ zu ändern – und damit den ersten Lockdown zu ermöglichen –, auf wissenschaftlichen Fakten oder auf politischem Druck basierte. Das Gericht stützte das Auskunftsersuchen von Multipolar hier nicht. Wir haben deshalb Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt.

Zur Vorgeschichte und Einordnung: Nachdem mehrere Oberverwaltungsgerichte im vergangenen Jahr Anträge von Bürgern zur Aufhebung oder Änderung der Corona-Maßnahmen mit dem ausdrücklichen Verweis auf die Risikobewertung des RKI abgewiesen hatten, und das RKI auf seiner Webseite erklärte, dass diese Risikobewertung durch einen Krisenstab der Behörde formuliert werde, fragte Multipolar im Juli 2020 bei der RKI-Pressestelle nach, welche Personen zu diesem Krisenstab gehörten, wann die Treffen erfolgten und ob Sitzungsprotokolle existierten. Das RKI antwortete darauf lediglich knapp, es gebe „Notizen“, deren Veröffentlichung aber „nicht vorgesehen“ sei. Zur Zusammensetzung des Krisenstabes schwieg die Behörde. Daher klagten wir im November 2020 auf Offenlegung dieser Informationen.

Im März dieses Jahres erging nun ein Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts (Aktenzeichen: VG 27 L 335/20), in dem vom RKI verlangt wird, die Termine der Sitzungen des Krisenstabes zu nennen, sowie dessen Mitglieder, soweit sie als leitende Mitarbeiter auf dem öffentlich einsehbaren Organigramm der Behörde eingetragen sind. Für die Mitarbeiter unterhalb der Leitungsebene sei der Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte vorrangig, sie müssten daher nicht öffentlich genannt werden, so das Gericht. Das RKI hat mehr als 1.000 Mitarbeiter, etwa 80 davon – die Abteilungs- und Fachgebietsleiter – sind im Organigramm vermerkt. Von diesen teilte uns das RKI, dem Gerichtsbeschluss folgend, inzwischen die 25 leitenden Mitglieder des Krisenstabes mit, sowie die Daten der Sitzungen.

Krisenstab früher einberufen, als bislang bekannt

Der Krisenstab wurde demnach bereits am 6. Januar 2020 einberufen – zu einem Zeitpunkt, als in der öffentlichen Kommunikation des RKI, und auch der Bundesregierung insgesamt, noch keine Rede vom Coronavirus war. Die erste öffentliche Stellungnahme des RKI dazu, noch als „für die Fachöffentlichkeit“ gekennzeichnet, erschien am 17. Januar, die erste Meldung zu einer Lagebesprechung (mit Jens Spahn) am 3. Februar 2020 (hier mit Foto). Zu diesem Zeitpunkt hatte der RKI-Krisenstab aber laut der Multipolar zugegangenen Terminliste bereits 12 Beratungen hinter sich, so nach der Einberufung am 6. Januar auch am 8., 14. und 16. Januar – sowie anschließend fast täglich.

Der Krisenstab ist dabei offenbar kein festes Gremium, sondern lediglich ein Pool von Mitarbeitern, von denen jeweils verschiedene an den einzelnen Sitzungen teilnahmen. So schrieb das RKI in einer Stellungnahme an das Gericht: „An jeder Sitzung des Krisenstabes haben verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (…) teilgenommen, da die Teilnahme sich nach den jeweiligen zu besprechenden Tagesordnungspunkten bestimmt hat.“ Nähere Informationen zu den konkreten Teilnehmern der einzelnen Sitzungen liegen bislang nicht vor, auch deshalb nun die Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht, da der vorliegende Gerichtsbeschluss unser Auskunftsersuchen hier unserer Ansicht nach falsch interpretiert hat, indem dort unterstellt wird, wir würden nicht die spezifischen Teilnehmer der verschiedenen Sitzungen erfragt haben, sondern nur eine Mitgliederliste des Krisenstabes allgemein.

25 Namen von Verantwortlichen

Multipolar veröffentlicht die 25 Teilnehmer des Krisenstabes in einer Grafik (die fraglichen Namen der Mitglieder sind dort dunkel hinterlegt), basierend auf dem offiziellen Organigramm, so dass auch die Funktionen der Verantwortlichen in der Behörde sichtbar werden.

Von allen Unterbereichen des RKI am stärksten im Krisenstab vertreten ist die Abteilung für Infektionsepidemiologie unter Leitung von Dr. Osamah Hamouda. Die entscheidende fachliche Zuständigkeit und somit größte Verantwortung für die Risikobewertung tragen, so darf man vermuten, neben Hamouda wohl die beiden ihm unterstellten Fachgebietsleiter Dr. Ute Rexroth (Fachgebiet 38: Infektionsepidemiologisches Krisenmanagement, Ausbruchsuntersuchungen und Trainingsprogramme) und Prof. Dr. Walter Haas (Fachgebiet 36: Respiratorisch übertragbare Erkrankungen) sowie der Leiter der am RKI angesiedelten IBBS (Informationsstelle des Bundes für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene)Dr. Christian Herzog und der Leiter von Projektgruppe 4 (Epidemiologische Modellierung von Infektionskrankheiten)Prof. Dr. Dirk Brockmann.

Die entscheidende Frage allerdings bleibt offen: Aufgrund welcher Fakten haben diese Personen, mit den Behördenleitern Prof. Dr. Lothar Wieler und seinem Stellvertreter Prof. Dr. Lars Schaade an der Spitze, am Dienstag, dem 17. März 2020 entschieden, die Risikobewertung mit Blick auf das Coronavirus in Deutschland von „mäßig“ auf „hoch“ anzuheben?

Diese Entscheidung, gefällt sechs Tage, nachdem die WHO eine Pandemie ausgerufen hatte, ermöglichte es der Bundesregierung überhaupt erst, am folgenden Sonntag, dem 22. März, den ersten Lockdown auszurufen. Bei einer amtlich beurkundeten lediglich „mäßigen“ Gefahr wäre das kaum denkbar gewesen. Der RKI-Krisenstab hat der Regierung somit erst den Freifahrtschein für einen Lockdown ausgestellt – mit allen bekannten Folgen. Da sich sämtliche amtlichen Stellen und Gerichte seither auf diese Risikobewertung berufen, ist vollständige Transparenz in dieser Frage dringend erforderlich.

Politischer Druck statt wissenschaftlicher Fakten?

Das RKI ist allerdings bis heute nicht in der Lage, konkrete Kennziffern zu nennen, die die Änderung der Risikobewertung begründet haben sollen. Zwar erklärte die Behörde bereits im Juli 2020:

„Für die verwendeten Begriffe ‘gering’, ‘mäßig’, ‘hoch’ oder ‘sehr hoch’ liegen keine quantitativen Werte für Eintrittswahrscheinlichkeit oder Schadensausmaß zugrunde. Allerdings werden die für die Schwerebeurteilung (= Schadensausmaß) genutzten drei Kriterien bzw. Indikatoren (Übertragbarkeit, Schwereprofil und Ressourcenbelastung) mit jeweils messbaren Größen beurteilt.“

Doch die erwähnten „messbaren Größen“, deren Veränderungen zur Entscheidung am 17. März 2020 geführt haben sollen, werden bis heute nicht offengelegt. Dadurch entsteht der Eindruck von Willkür bei der Entscheidungsfindung. Eine naheliegende Erklärung könnte lauten, dass die Spitze des RKI ihre Entscheidung unter politischem Druck fällte und eben nicht der Expertise der eigenen Fachleute, wie Osamah Hamouda, Ute Rexroth, Walter Haas, Christian Herzog oder Dirk Brockmann folgend. Diese erhoben – so die Annahme denn zutrifft – jedoch auch keinen Widerspruch gegen eine solche politische Instrumentalisierung; zumindest ist davon nichts bekannt.

Sollte diese – im Kontext der mit Verweis auf die RKI-Einschätzung bislang zahlreich ergangenen Gerichtsurteile sehr brisante – Vermutung unzutreffend sein, dann müsste das RKI die Fakten nennen können und damit Transparenz herstellen. Inakzeptabel erscheint es in jedem Fall, die Risikobewertung der Behörde ohne eine vorliegende transparente Faktengrundlage für ein wissenschaftlich fundiertes Urteil zu halten – so wie es bis heute viele Gerichte und Behörden tun. Den Wissenschaftlern des RKI schließlich sollte bei all dem klar sein, dass sie moralisch (und vielleicht auch rechtlich) haftbar sind für das, was in ihrem Namen seither gerechtfertigt wird.

Quelle: multipolar-magazin.de

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Frankreich verbietet Supermärkten das Wegwerfen von Lebensmitteln!!

Frankreich hat der Lebensmittelverschwendung durch Supermärkte nun per Gesetz einen Riegel vorgeschoben. Supermärkte dürfen nun keine unverkauften Lebensmittel mehr wegwerfen, sondern müssen diese zum Beispiel an Tafeln spenden. Der französische Senat verabschiedete am Mittwoch einstimmig das Gesetz, das im letzten Jahr bereits von der Nationalversammlung abgesegnet worden war.

Das Gesetz verbietet Supermärkten mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern, nicht verkaufte aber noch genießbare Lebensmittel wegzuwerfen oder zu zerstören. Stattdessen müssen die Märkte Spendenvereinbarungen mit Hilfsorganisationen oder Tafeln unterzeichnen. Verstöße sollen mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 75.000 Euro oder zwei Jahren Gefängnis geahndet werden.

Nicht mehr für den Verzehr geeignete Lebensmittel sollen als Tierfutter oder in Biogasanlagen Verwendung finden, verarbeitet oder kompostiert werden. Lebensmittel, die optische Makel aufwiesen oder sich dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums näherten, waren bisher sogar von einigen Supermärkten mit Chlorbleiche übergossen worden, um Obdachlose am Durchsuchen der Müllcontainer zu hindern.

Zahlreiche Organisationen und Engagierte im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung begrüßten das Gesetz. Jacques Bailet, Leiter von Banques Alimentaires, einem Netzwerk französischer Tafeln, sagte dem Guardian, das Gesetz sei „positiv und aus symbolischer Sicht sehr bedeutend“. Er ist zuversichtlich, dass die Tafeln aufgrund der von Supermärkten zu schließenden Vereinbarungen die Qualität und Vielfalt der Essensspenden erhöhen können.

Mit dem Gesetz will Frankreich bis 2025 die Lebensmittelverschwendung halbieren, die das Land jedes Jahr bis zu 20 Milliarden Euro und einen durchschnittlichen Haushalt 400 Euro kostet – ganz zu schweigen von den verschwendeten Ressourcen, die für die Herstellung der Lebensmittel benötigt wurden. Bis zu 7,1 Millionen Tonnen Lebensmittel landen offiziellen Schätzungen zufolge in Frankreich jedes Jahr im Müll – nicht nur von Supermärkten, sondern auch in der Gastronomie und privaten Haushalten.

Dazu kommen eine Unmenge an Agrarerzeugnissen, die es gar nicht erst in den Handel schaffen. Viele Organisationen und „Lebensmittelretter“ hoffen nun, dass andere EU-Mitgliedsstaaten dem Vorbild Frankreichs folgen und ähnliche Gesetze verabschieden werden. Doch aus Deutschland kam zunächst eine Abfuhr: „Die Bundesregierung plant so ein Verbot nicht“, zitierte ntv einen Sprecher des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die meisten Geschäfte in Deutschland gäben überflüssige Produkte ohnehin schon an Tafeln oder andere soziale Einrichtungen weiter. (ab)

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Menschen, die Selbstgespräche führen, sind nicht verrückt, sondern Genies !

Wer von euch führt hin und wieder Selbstgespräche? Nur keine Scheu, ihr könnt es ruhig zugeben. Viele Menschen tun das, vor allem wenn sie alleine sind. Manchmal murmeln wir nur so vor uns hin und manchmal führen wir ausgewachsene Diskussionen mit uns selbst aus.

Dabei achten wir aber meistens tunlichst darauf, dass uns niemand dabei erwischt. Denn wer immerzu vor sich hinmurmelt, steht sehr schnell als Verrückter da, vor allem in der Öffentlichkeit.

Dabei haben Selbstgespräche ganz und gar nichts mit Wahnsinn zu tun. Ganz im Gegenteil: Wenn ihr ab und zu mit euch selbst redet, seid ihr vielleicht sogar ein Genie!

Zu diesem Schluss kam zumindest das Online-Magazin Lifehack.org, nachdem sie die dazu einschlägigen Studien untersuchten.

Die Experimentalpsychologen Gary Lupyan und Daniel Swigley führten dazu ein ganz einfaches Experiment durch, dass ihr auch zuhause nachmachen könnt:

Die Probanden der Studie bekamen die Aufgabe, sich ein Bild mit vielen Objekten anzusehen, und dann darauf einen bestimmten Gegenstand zu finden. Einige von ihnen sollten sich dabei den Gegenstand laut vorsagen, andere sollten still bleiben.

Das Ergebnis: Wer laut sprechen durfte, fand den Gegenstand schneller und zuverlässiger.

Aber nicht nur bei Wimmelbildern hilft das gelegentliche Selbstgespräch. Die Studie kam zu dem Schluss, dass es auch bei der Konzentration, der Produktivität und dem Erinnerungsvermögen hilft.

Es hilft unserem Gedächtnis auf die Sprünge
Die Probanden konnten sich besser an Sachen erinnern, die sie laut aussprachen. Das ist natürlich unter anderem eine Sache der Übung: Wenn wir etwas oft hören, auch von uns selbst, vergessen wir es nicht gleich wieder. Aber interessanter dabei ist, dass das laute Aussprechen eben auch andere Sinne zur Hilfe holt. Wir haben dann nicht nur ein Bild vor Augen, sondern auch ein Wort im Ohr. Mit zwei Sinnen erinnert man sich leichter.

Es hilft uns bei der Konzentration
Wenn wir unseren Gedanken freien Lauf lassen, machen sie oft, was sie wollen. Jeder der tagträumt kennt das: Manche Gedanken machen einfach deutlich weniger Sinn als andere. Und vor allem die Sinnlosen können uns manchmal ziemlich von der Arbeit abhalten.

Wenn wir Gedanken aber laut aussprechen und uns dabei auch zuhören, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Denn den absoluten Unsinn sprechen wir doch selten gerne laut aus. Dadurch können wir uns gezielt daran hindern, im Geiste abzuschweifen.

Wir bauen uns gewissermaßen selbst einen Filter und helfen uns dabei selbst, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Es ordnet die Gedanken und macht uns glücklicher
Psychologin Dr. Linda Sapadin geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie sagt, dass Selbstgespräche wichtig sind für unser psychisches Wohlbefinden.

„Wenn ihr euch einsam fühlt, liegt das wahrscheinlich an einem Mangel an Zuwendung von einer ganz wichtigen Person in eurem Leben. Wer das ist? Ihr selbst natürlich!“ sagt Sapadin.

Wenn wir uns nur ein bisschen zureden, können wir allein dadurch schon weniger einsam, glücklicher und auch schlauer werden. Denn wir leisten uns damit nicht nur Gesellschaft, wir können auch unsere Gedanken, Ziele und Wünsche besser auf auf den Punkt bringen und uns unsere Entscheidungen klarer vor Augen führen.

Dabei ist aber auch wichtig, wie wir mit uns selbst sprechen. Denn nicht nur im Umgang mit anderen gilt: Der Ton macht die Musik. Laut Sapadin sollten wir darauf achten, nett zu uns selbst zu sein, uns Komplimente zu machen und uns selbst gut zuzureden.

Solche positiven „Interaktionen mit uns selbst“ sind eben kein Anzeichen von Verrücktheit, sondern fördern ganz im Gegenteil maßgeblich unsere geistige Gesundheit.

Statt den natürlichen Drang zum Sprechen also zu unterdrücken, sollten wir uns also durchaus öfter dem Selbstgespräch hingeben.

Wir verraten es auch keinem, versprochen.

Quelle: businessinsider.de

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Forscherin: Bäume können in einer Sprache miteinander kommunizieren, die wir lernen können (mit Video)!

Ein Spaziergang zwischen den Bäumen nährt, verjüngt und heilt, aber ein Wald ist so viel mehr als eine erstaunliche Sammlung von Bäumen. In den Wäldern ist nämlich ganz viel los, was wir nicht sehen können.

Die Ökologin Suzanne Simard sagt, dass Bäume ein ausgeklügeltes und miteinander verbundenes soziales Netzwerk haben, das unterirdisch existiert.

Eine Welt unendlicher, biologischer Wege, die Bäume miteinander verbinden und ihnen die Kommunikation ermöglichen und den Wald dazu verhalten, sich wie ein einziger Organismus zu verhalten.

Ihre 30-jährige Forschung in kanadischen Wäldern hat zu einer unglaublichen Entdeckung geführt: Bäume sprechen, kommunizieren oft und über weite Entfernungen. Bäume sind uns Menschen viel ähnlicher, als du wahrscheinlich denkst. Sie sind extrem sozial und sind auf die anderen angewiesen für ihr Überleben. Kommunikation ist in ihrer Welt von entscheidender Bedeutung, und ein riesiges Netz haariger Pilzwurzeln überträgt geheime Botschaften zwischen Bäumen und veranlasst sie dazu, Nährstoffe und Wasser mit den Bedürftigen zu teilen.

Suzanne wuchs in den wundervollen Wäldern von British Columbia auf. Sie erzählt, wie sie sich immer auf den Waldboden gelegt habe und die Kronen der riesigen Bäume angestarrt habe. Durch einen Unfall mit ihrem Hund, der in ihr Wald-Klohäuschen fiel und ausgegraben werden musste, veranlasste sie dazu, das unglaubliche unterirdische Wurzel- und Myzel-Netzwerk zu entdecken, das sie später erforschen würde. Als sie später zu der Untersuchung der Bäume zurückkehrte, erfuhr sie, wie Wissenschaftler gerade im Labor entdeckt hatten, dass eine Kiefernkeimpflanze Kohlenstoff auf eine andere Kiefernsämlingwurzel übertragen konnte.

Bäume unterstützen sich gegenseitig!

Diese Erkenntnis spornte sie an, grosse Wälder zu studieren, um zu sehen, was dort passiert. Ihre Idee, dass Bäume unterirdische Informationen austauschen könnten, war umstritten und viele ihrer Kollegen hielten sie für verrückt. Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Forschung führten sie dazu, eigene Experimente durchzuführen, und so pflanzte sie 240 Birken, Tannen und Zedern in einem kanadischen Wald. Sie stellte die Hypothese auf, dass Birke und Fichte in ihrem eigenen unterirdischen Netz miteinander verbunden wären, nicht jedoch in der Zeder. Sie bedeckte die Sämlinge mit Plastiktüten und füllte sie mit verschiedenen Arten von Kohlenstoffgas. Sie injizierte ein radioaktives Gas in die Birke und dann ein stabiles Kohlendioxidgas in die Tanne.

Ergebnis!

Als sie mit einem Geigerzähler über die Bäume ging, entdeckte sie Stille von der Zeder und ein lautes Geräusch der Kommunikation zwischen den Tannen und Birken, die sich miteinander austauschten. Sie entdeckte, dass die Birke Kohlenstoff an die Tanne sandte, besonders wenn sie im Schatten lag. Später war das Gegenteil der Fall, als die Birke im Winter blattlos war gab die Tanne ihr mehr Kohlenstoff ab. Die Wissenschaft hatte immer geglaubt, Bäume würden um Kohlenstoff, Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffe konkurrieren.

Simards bahnbrechende Arbeit zeigte, dass Bäume voneinander abhängig und kooperativ sind, tatsächlich sind sie in tiefe Beziehungen untereinander eingetaucht.

Bäume unterhalten sich über chemische und hormonelle Signale durch ein Mycel-Netzwerk!

Die Bäume unterhielten sich über chemische und hormonelle Signale über das Myzel. Diese Botschaften bestimmten, welche Bäume bestimmte Nährstoffe benötigten. Sie kommunizierten über Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor, Wasser, Hormone und Chemikalien und teilten dann diese Elemente und balancierten den gesamten Wald aus.

Das Netz ist so dicht, dass sich hunderte Kilometer Myzel unter einem Schritt befinden können.


Wie Bäume miteinander kommunizieren  (dt. Untertitel einschalten)

https://youtu.be/Un2yBgIAxYs

Die Weisheit der Mutterbäume!

Und das Mycelium verbindet verschiedene Individuen im selben Wald, von derselben Art und anderen Arten. Dieses Netzwerk funktioniert ähnlich wie das Internet. Sie entdeckte, dass Mutterbäume die jüngeren Bäume ernähren und ein einziger Mutterbaum mit Hunderten von anderen Bäumen verbunden werden kann. Bäume sprechen, und durch diese Gespräche erhöhen sie die Widerstandsfähigkeit der gesamten Gemeinschaft. Es ist eine magische Gemeinschaft von Bäumen, die sich gegenseitig unterstützen.

Suzannes Forschung hat wichtige Auswirkungen auf die Umwelt für die Zerstörung unserer Wälder. Sie sagt, wenn Mutterbäume verletzt werden oder sterben, schicken sie ihre Weisheit an die nächste Generation, aber das können sie nicht, wenn sie alle zur selben Zeit ausgelöscht werden. Sie hofft, dass ihre Forschung die Art, wie wir Forstwirtschaft betreiben, verändern wird.

Du kannst einen oder zwei Nebenbäume herausnehmen, aber es gibt einen Wendepunkt. Wenn du einen zu viel herausnimmst, bricht das gesamte System zusammen. Wir schwächen unsere Wälder stetig, indem wir nur eine oder zwei Arten pflanzen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Aber es gibt Hoffnung. Sie sagt, dass Wälder eine enorme Fähigkeit zur Selbstheilung haben.

Vier Lösungen für nachhaltige Forstwirtschaft!

Sie schlägt vier einfache Lösungen für eine ganzheitlichere und nachhaltigere Forstwirtschaft vor, die den durch Abholzung verursachten Schaden beheben könnte:

1.Wir müssen mehr in unsere lokalen Wälder gehen.

2.Wir müssen die alten Wälder retten, da es sich um die Lagerstätten von Genen, Mutterbäumen und Myzelennetzwerken handelt.

3.Wo Bäume abgeholzt werden, müssen wir die Stammbäume und Netzwerke des „Erbes“ retten, damit sie ihre Weisheit an die nächste Generation von Bäumen weitergeben können.

4.Wir müssen unsere Wälder mit einer Vielfalt von Arten regenerieren.

Da immer mehr Informationen über die komplexen Beziehungen zwischen Bäumen bekannt werden, sind wir besser gerüstet, um unsere Wälder zu retten und ihnen zu helfen, zu gedeihen. Wissenschaftler wie Simard helfen uns, unsere Perspektive zu ändern, damit wir im Einklang mit der Natur arbeiten. Etwas, das die Flugbahn einer Umweltkatastrophe dramatisch verändern und sowohl Menschen als auch Bäumen zu harmonischen Ergebnissen führen könnte.

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.

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Erhöhtesbewusstsein

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20 Szenen, die Leute in langen Beziehungen kennen!

Die Liebe zwischen zwei Menschen ist immer etwas Einzigartiges, denn jede Beziehung ist anders. Dennoch gibt es Dinge, die besonders langjährige Beziehungen gemeinsam haben. Die Künstlerin Amanda Oleander hat vor einem Jahr begonnen, Szenen aus dem Alltag mit ihrem Partner zu malen. Für sie „passiert“ Liebe vor allem hinter verschlossenen Türen und nicht in der Öffentlichkeit, wo sie jeder sehen kann.

Ihre Bilder zeigen Situationen, von denen sie glaubt, dass auch andere Paare sich mit ihnen identifizieren können. Unrasierte Beine oder kleine Geschenke zwischendurch – all das gehört zu einer Beziehung, in der man sich wohlfühlt. 

1.) „Du bekommst keine Panik, wenn du zur Wolfsfrau wirst.“

2.) „Noch einen Kuss!“

3.) „Ich hab’ mein Handtuch vergessen …“

4.) „Wenn du ihm den Rücken kraulst und dabei etwas entdeckst.“

5.) „Liest du mir meine Lieblingsgeschichte vor?“

6.) „Wenn er dich mit deiner Lieblingsschokolade überrascht.“

7.) „Du weißt, dass es wahre Liebe ist, wenn du vom morgendlichen Mundgeruch nicht ohnmächtig wirst.“

8.) „Ich habe das Gefühl, dass ich jede Nacht aufgeladen werde, wenn ich neben dir liege.“

9.) „Wenn die Haare das ganze Bett einnehmen.“

10.) „Im richtigen Moment ein peinliches Foto vom anderen aufnehmen.“

11.) „Wenn man sich immer wieder fragt, ob der andere wirklich real ist.“

12.) „Wenn du nach all den Jahren deinem Partner immer noch gern beim Schlafen zusiehst.“

13.) „Eine schöne Art, seine Liebe zu zeigen.“

14.) „Liebe heißt, dass man so gemocht wird, wie man ist.“

15.) „Wenn man dem erkälteten Partner nahe sein will, auch auf die Gefahr hin, dass man sich bei ihm ansteckt.“

16.) „Wenn man das nächste Level der Beziehung erreicht hat.“

17.) „Ich liebe es, wenn du Essen genießt, das ich zubereitet habe.“

18.) „Nachts über Gott und die Welt reden.“

19.) „Wenn du jemandem so nahestehst, dass du ihn am Telefon mit aufs Klo nimmst.“

20.) „Zuhause.“

Es ist wirklich toll zu sehen, dass die Künstlerin diese intimen Momente mit einem teilt. Die eine oder andere Situation kommt einem nur zu bekannt vor, oder?

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.

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7 vegane Dinge, die gar nicht vegan sind!

Wer vegan leben möchte, hat es zuweilen nicht leicht. Zum einen muss er sich anderen Menschen gegenüber oft für seinen Lebensstil rechtfertigen. Zum anderen kann es im Alltag recht kompliziert sein, tatsächlich vegane Lebensmittel zu finden.

Bei Letzterem werden Veganern oftmals sogar unvermutet Steine in den Weg gelegt, weil manche vermeintlich veganen Lebensmittel gar nicht vegan sind, wie dir die folgenden 7 Beispiele zeigen. Sieh selbst, womit Veganer Gefahr laufen, ihre Regeln zu brechen, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein.

1.) Zigaretten!

Tabak, Teer, Nikotin: Zigaretten enthalten zwar so einige gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, aber zumindest sind keine davon tierisch – möchte man meinen. Doch tatsächlich wird Zigaretten als Geschmacksverstärker ein Stoff namens Castoreum beigegeben, der sich auch in Parfüms oder Vanillearomen findet.

Bei Castoreum handelt es sich allerdings um ein Sekret des Bibers, das von einer Drüse nahe seines Afters abgegeben wird. Und als ob das nicht schon genug wäre, trägt das Sekret auf Deutsch den schönen Namen – kein Scherz! – Bibergeil! Es gibt aber auch spezielle vegane Zigaretten.

2.) Saft!

2014 kritisierte ein Blogger in Großbritannien, dass die Getränkehersteller Gelatine in ihren Säften verwenden. Gelatine wird u.a. aus Rinder- und Schweineknochen hergestellt und bei Getränken zur sogenannten „Klärung“, das ist die Entfernung von Trubstoffen, eingesetzt. Auch bei einigen bekannten Limonadenmarken war dies der Fall.

In Deutschland hat Foodwatch 2016 aufgelistet, welche Säfte Gelatine enthalten (hier das offizielle pdf-Dokument). Die bekannten Limonadenmarken enthalten hierzulande keine Gelatine, wie Peta Zwei in seinem Einkaufsguide (Stichpunkt Getränke) aufführt.

3.) Bier!

Auch beim Bier werden gemeinhin Gelatine sowie Hausenblase zur Schönung, das ist die Klärung bei Bier und Wein, verwendet.

Die Hausenblase ist die getrocknete Schwimmblase des Hausen, einer Störart, die auch als Beluga-Stör bekannt ist.

4.) Zucker!

In den USA kann weißer Zucker in einzelnen Fällen Tierkohle enthalten. Dabei handelt es sich um Aktivkohle, die aus tierischen Produkten wie Knochen hergestellt wird. Dies beschränkt sich aber eigentlich nur auf die USA.

Hier in Deutschland nutzen die Raffinerien ausschließlich pflanzliche Komponenten.

5.) Cornflakes und Müsli!

All die Frühstücksflocken, die Milchschokolade enthalten, sind natürlich nicht vegan, da Milchschokolade – wie der Name erahnen lässt – mit Milcherzeugnissen hergestellt werden. Es gibt allerdings auch einige wenige vegane Schoko-Cornflakes.

Auch sollte man auf Frühstücksflocken achten, die Molke oder Vitamin D3 enthalten. Zu Letzterem wird oft Wollwachs, also Talgdrüsensekret von Schafen, hinzugefügt.

6.) Süßigkeiten!

Nicht nur zur Klärung von Bier und Saft wird Gelatine verwendet, sondern auch zur Herstellung von Wein- und Fruchtgummis, wie zum Beispiel Gummibärchen. Diese gibt den Süßigkeiten erst ihre gallertartige Konsistenz.

Selbstverständlich sind im Supermarkt auch Fruchtgummis erhältlich, die auf tierische Gelatine verzichten. Hierfür muss man freilich einen Blick auf die jeweilige Zutatenliste werfen.

7.) Wein!

Wein besteht doch nur aus Trauben, mag sich der ein oder andere an dieser Stelle denken. Aber so einfach ist es nicht. Wie bereits erwähnt, wird nicht nur Bier, sondern auch Wein mit Hausenblase geklärt, der getrockneten Schwimmblase des Beluga-Störs.

Alternativ wird zur Schönung des Weins auch Casein oder Albumin verwendet. Casein wird aus Milch, Albumin aus Ei gewonnen. Aber natürlich gibt es mittlerweile auch zahlreiche vegane Weine.

Veganern wird oft Heuchelei vorgeworfen, wenn sie ihren Lebensstil nicht hundertprozentig durchziehen. Dabei geht es vielen lediglich darum, so weit wie möglich vegan zu leben. Doch wie man sieht, gibt es hierbei mehr als genug Stolperfallen.

Aber auch alle Nicht-Veganer sollten durch die hier aufgeführten Beispiele einen Eindruck davon gewonnen haben, wie wenig man teilweise über die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln Bescheid weiß.

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.

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